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Das aktuelle studio mobile - Programm 2014

Wohnzimmertheater
– die ganz besondere Idee für die Aufführung im privaten Kreis,
z. B. als Überraschung bei Geburtstagen, für Kleinkunstveranstaltungen etc.

Wir kommen gerne zu Ihnen!
Bitte beachten: Frühzeitige Terminabsprache unbedingt erforderlich!
Preis: VB, Kontakt: Studiobühne, Fon: 0921-76436-0, Fax: 0921-76436-22

Weitere Informationen zu den einzelnen Programmen erhalten Sie telefonisch oder über e-mail.

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Nur ein Tag

Mobiles Theaterstück für Kinder ab 4 Jahren von Martin Baltscheit

Regie: WERNER HILDENBRAND
Es spielen: BIRGIT FRANZ, BETTINA WAGNER, HINRICH REHWINKEL

An einem schönen Tag im Mai sitzen die beiden Freunde Fuchs und Wildschwein am Bach und beobachten, wie eine wunderschöne Maifliege schlüpft. Die Maifliegen sind Eintagsfliegen, die so groß wie ein Schmetterling werden und ebenso elegant und prächtig aussehen. Sie leben als Larve am Grund der Bäche und haben nach dem Schlüpfen nur einen einzigen Tag Zeit, Hochzeit zu halten.

Fuchs und Wildschwein verlieben sich in die Fliege und wollen ihr deshalb nicht verraten, dass sie leider nur einen einzigen Tag leben wird. Deshalb tut der Fuchs so, als ob er selbst nur einen Tag zu leben hätte. Die Maifliege ist zuerst traurig darüber. Dann aber kommt sie auf die Idee, dem Fuchs diesen einzigen Tag mit so viel Freude wie nur möglich zu füllen. Dadurch erleben alle Drei einen wunderschönen Tag, und haben viel Spaß beim Hühner jagen, Schule spielen, Heiraten und Kinder kriegen.

Spieldauer ca. 50 Minuten. Keine Pause.

 

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Nie sollst du mich befragen

Komödie von Paul Barz

Regie und Bühne: BIRGIT FRANZ
Licht und Ton: RONALD KROPF
Kostüme: HEIKE BETZ

Es spielen: HELGA HABERKERN-TIETZ, ULRICH TIETZ

Das ganz große, einmalige, das namenlose Wunder: Alle sehnen sich ein Leben lang danach, nur für wenige wird es wahr, so für Elsa von Brabant an jenem Tag, als aus fernem Lande ein silberstrahlender Ritter in einem Nachen, von einem Schwan gezogen, erscheint. Er rettet sie aus höchster Not, sie schreiten zum Altar, unter einer Bedingung: Nie darf Elsa nach dem Namen und der Herkunft ihres Helden fragen. Natürlich fragt sie doch, der Ritter zieht davon.



Was Elsa in Richard Wagners „Lohengrin“ nicht schafft, nämlich ihren Mann bedingungslos zu lieben, ist ihr bei Paul Barz gelungen. Sie hat damals nicht gefragt. Ihr Retter, noch immer namenlos, ist als ihr Ehemann bei ihr geblieben. Die Kinder sind längst aus dem Haus, das alte Paar rüstet zur goldenen Hochzeit. Doch was ist vom Wunder der Liebe geblieben, im Ehealltag zwischen erfüllten und unerfüllten Sehnsüchten, Bier schlabbern und Wäsche aufhängen, Streit und Zärtlichkeiten? Aber die Hoffnung stirbt zuletzt: Noch einmal Held sein, den Jubel der Menge genießen, sich vom Schwan in das ferne Land entführen zu lassen … Ach, wenn Elsa doch nur fragen würde! Doch erstmal packt sie die Koffer …

Spieldauer 70 Minuten. Keine Pause.

 

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Du bist meine Mutter

von Joop Admiral

Regie: UWE HOPPE, es spielt: THOMAS LINDNER

Als der berühmte niederländische Schauspieler, Regisseur und Theaterleiter Joop Admiral im Jahr 1981 sein neuestes Drama: „Du bist meine Mutter“ am Werktheater in Amsterdam uraufführte und selbst spielte, konnte sicher keiner ahnen, dass dieses Einpersonenstück einen Siegeszug über alle Bühnen der Welt begann und seine Aktualität und Beliebtheit seit über dreißig Jahren unvermindert anhält.

Du bist meine Mutter

Es ist vielleicht das persönlichste Stück des experimentierfreudigen holländischen Theatermachers. Er erzählt darin eine ganz leise einfache Geschichte. Er selbst besucht seine demenzkranke Mutter im Pflegeheim, verbringt einen Nachmittag mit ihr und fährt dann wieder zurück in sein normales Leben. Eine unspektakuläre Begegnung, keine große Sache. Der einzige dramaturgische Kniff ist, dass sich der Schauspieler im Verlauf der Handlung in seine Mutter verwandelt und am Schluss wieder zurück in sich selbst.

Du bist meine Mutter

Ganz leicht und mit großer Heiterkeit wird dieses Treffen zwischen Mutter und Sohn auf sehr sanfte Weise nachgezeichnet. Ein melancholischer Nachmittag, der nicht mal ein richtiges Gespräch zu sein scheint. Die Mutter, oft ganz in ihre eigene Welt versunken, taucht nur manchmal auf, um mit ihrem Sohn in Dialog zu treten. Mit Witz und verständnisvoller Zuneigung versucht der Sohn seiner Mutter ganz nah zu sein. Ein Stück über Traurigkeit, Hilflosigkeit und unendlicher Liebe, das nachdenklich macht und zum Lachen über ein so ernstes Thema verführt.

Spieldauer ca. 1 Stunde. Keine Pause.

 

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Der Legationsrat –
Jean Paul & die Rollwenzelin

von Eberhard Wagner frei nach Jean Paul Friedrich Richter

WA-Premiere am 24. November 2013 um 17.00 Uhr im Saal

Regie: BIRGIT FRANZ
Bühne / Licht / Ton: RONALD KROPF
Kostüme: HEIKE BETZ
Maske: ANDREA FERRI

Es spielen: CONNY TRAPPER, GORDIAN BECK

So könnte es gewesen sein beim letzten Besuch des Dichters Jean Paul (1763 bis 1825) bei Anna Dorothea Rollwenzel (1756 bis 1830), der legendär gewordenen Wirtin der Rollwenzelei, jenes Gasthauses an der Straße zur Eremitage, das als zweites Zuhause des Dichters in die Geschichte eingegangen ist.
Dorthin stieg er „hinauf und hinaus aus der Stadt mit den engen Winkeln, den engen Winkelgedanken“, dort konnte er aufatmen, Kraft und Ruhe schöpfen. In vier szenischen Etüden und einem Epilog frei nach Texten von Jean Paul beschreibt der Mundartforscher, Autor und Kabarettist Eberhard Wagner unter dem Titel „Der Legationsrat“ Gefühle und Gespräche zwischen den beiden ungleichen Partnern, wie sie vielleicht waren oder zumindest hätten sein können. Er lässt ihn bildstark erzählen vom „Immergrün der Gefühle“ und von den schönen Seiten des Bieres, von einem todessehnsüchtigen Traum und des Schreibers abgrundtiefem Hass auf den Krieg.

Spieldauer 75 Minuten. Keine Pause.

Das Stück ist mobil und kann als Gastspiel gebucht werden. Platzbedarf ca. 5 x 6m.

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Lustige Szenen von Wagner und Wafner

Regie: Werner Hildenbrand / Günter Heumann

Es spielen: Sylvia Lauterbach, Conny Trapper, Frank Ammon, Florian Kolb, Joseph Maisel, Hermann Seifert

In der letzten Spielzeit erinnerten wir mit dem erfolgreichen Szenenabend „Wafner waaft widder“ an den unvergessenen Bayreuther Autor Erich Rappl. Die schönsten und lustigsten Episoden zeigen wir jetzt noch mal: Die Generalprobenkarte, Festspielgast bei Frau Stillfilzer und Geruhsame Weihnachten. Ergänzt wird der Mundartabend, der als mobiles Theater auch weiterhin bei uns im Programm bleibt, durch zwei Bayreuther Szenen unseres Hausautors Eberhard Wagner: Die Auffahrt und Rechts vor Links.

Die Szenen dauern jeweils 20 - 25 Minuten und sind auch einzeln buchbar.


 

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3 Frauenmonologe:

Ich wär Goethes dickere Hälfte von Christine Brückner

Wissen Sie, wer Christiane Vulpius war? Die Geliebte (1788-1806) des Dichter-Fürsten Goethe, später seine Frau (1806-1816), das sind die Fakten. Wer aber steckt hinter dieser lebenslustigen Frau? Die Schriftstellerin und Journalistin Christine Brückner hat versucht, dem Charakter dieser Frau auf die Spur zu kommen: in einem Monolog im Vorzimmer von Goethes Seelenfreundin Charlotte von Stein, die Christiane Vulpius nicht empfängt.

Regie: Marieluise Müller
Christiane Vulpius: Ute Groß
Spieldauer ca. 35 min.

Bist du sicher, Martinus?
von Christine Brückner

Wissen Sie, was Katharina Luther dachte? Sicher, sie hat ihn akzeptiert, respektiert, auch bewundert, ihren Mann, den großen Reformator. Aber! Da ist auch noch die Hausfrau, die schuftet, die Nonne, die Martinus liebte und zur Ehefrau machte. Katharina, die handfest zu urteilen verstand. Christine Brückner hat sich in die Situation von Katharina Luther, geborene von Bora (1499-1552), hineinversetzt und ihre Gedanken in einem Monolog zusammengefasst: gerichtet an Luther.

Regie: Marieluise Müller
Katharina Luther: Helga Haberkern-Tietz
Spieldauer ca. 35 min.

Eine Frau auf einem Sockel
nach einem Text von Martin Walser

Was tut ein Mann, der etwas Besonderes für seine Frau sucht? Er schenkt ihr einen Sockel! Und was macht eine Frau, die einen Sockel geschenkt bekommt? Sie stellt sich drauf! Was mit ihr auf dem Sockel passiert, zeigt der Monolog.

Inszenierung: Marieluise Müller
Mit Helga Haberkern-Tietz oder Ulrike Schmidt-Tix
Spieldauer ca. 20 min.

 

 

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