Plutos oder Macht Geld Reich
Komödie von Aristophanes
Premiere am 30. Januar 2010 um 20.00 Uhr auf der Hauptbühne
REGIE: Uwe Hoppe
BÜHNE: Roland Schön
KOSTÜME: Heike Betz
LICHT: Ronald
Kropf
ES SPIELEN: Charis Hager, Lara-Marlou Metzlaff, Judith Skupien, Evelyn Tischer, Alina Wanitzek, Frederik Flegel, Benjamin Horwath, Stefan Petri, Alban Schmidt-Steingraeber, Hermann Seifert, Markus Sommerer, Wolfram Ster, Johannes Werner, Waldemar Zimmermann

PLUTOS ist die letzte erhaltene Komödie
des griechischen Dichters Aristophanes
(um 445 bis 385 v. Chr.).
Die weltweite Finanzkrise immer im Blick ist das Thema der Komödie hochaktuell, denn PLUTOS handelt von der Verteilung materieller Güter zwischen Arm und Reich und somit letztlich von Fragen der sozialen Gerechtigkeit.

Weil Plutos, der Gott des Reichtums, blind ist, kann er nicht sehen, wie schreiend ungerecht er seine Gaben verteilt. Aber er wird von seiner Blindheit geheilt, was umgehend Penia auf den Plan ruft, die Göttin der Armut. Diese warnt das Volk von Athen mit eindringlichen Worten. Würde der Reichtum neu verteilt, verschwände vielleicht die Armut aus der Welt. Ohne Not aber würde kein Mensch mehr arbeiten und die Welt in Chaos versinken. Penia wird vertrieben, Plutos wird wieder sehend. Die Utopie wird wahr. Alle rechtschaffenen Menschen kommen zu Geld, die unehrlichen aber werden plötzlich arm ...

Aristophanes lässt das Geschehen in turbulenten Szenen vor unseren Augen abrollen, in witzigen Dialogen, versetzt mit derben Späßen. Neben den Hauptfiguren spielt der Chor der Armen eine wesentliche Rolle. Skeptische, bissige Kommentare und eine revolutionäre Kraft ziehen sich so durch das ganze Stück. Die intendierte Ironie dieser utopischen Handlung bekommt in unserer Zeit eine neue Ernsthaftigkeit. Die 2500 Jahre alte Frage hat nichts von ihrer Aktualität verloren: Macht Geld Reich?
Spieldauer 1 Stunde 30 Minuten. Eine Pause.


PRESSE 2010
Wenn das Dollarzeichen blinkt und blendet
© Nordbayerischer Kurier, 01.02.2010, von Barbara Pittner
Premiere der Studiobühne: Macht Geld reich?
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