„In allen Lüften hallt es wie Geschrei."
Das 20. Jahrhundert traf die Menschen mit voller Wucht in ihren psychischen Grundfesten. Durch die Industrialisierung entstanden neue Medien: das Kino und „Orte der Überforderung“ wie die Großstädte mit ihren sozialen Begleiterscheinungen, dazu der Erste Weltkrieg. Zahlreiche Autoren reagierten darauf mit außergewöhnlichen literarischen Texten.
Die Lesung stellt expressionistische Lyrik (u. a. Jakob van Hoddis, Georg Trakl, August Stramm, Georg Heym) und weniger bekannte Erzählungen und Dramenausschnitte vor und nimmt den Zuhörer mit in einen permanenten Ausnahmezustand.
Konzeption und Textauswahl: Oliver Hepp
Es lesen: Heike Hartmann, Oliver Hepp, Alex Leschinsky, Julia Metzner, Stefan Schneller, Wolfram Ster
Eintritt frei /Spende