Gastspiel in Kooperation mit der Wilhelm-Leuschner-Stiftung


Wer war der Mann, der das zivile Netzwerk um das Attentat des 20. Juli herum aufbaute?

Im Schatten der militärischen Verschwörung um Stauffenberg war deutschlandweit eine gewerkschaftsnahe Untergrundbewegung aktiv, ohne die der Umsturz nicht hätte begonnen werden können.

Wilhelm Leuschner (1890 - 1944) war während der Nazidiktatur der Kopf der Untergrund-Gewerkschaft und in einer neuen Regierung nach Hitlers Tod als Vizekanzler vorgesehen.

Wilhelm Leuschner wurde in Bayreuth am 15. Juni 1890 als Sohn einer Näherin und eines Hafners/Ofensetzers geboren. Er wuchs in Bayreuth auf und absolvierte nach der Schulzeit die Lehre bei einem Holzschnitzer in der Richard-Wagner-Straße. Im Jahr 1908 übersiedelte er nach Darmstadt, wo sich ihm bessere berufliche Aussichten boten. Bald engagierte er sich gewerkschaftlich, nachdem er schon in Bayreuth enge Kontakte zur Arbeiterbewegung geknüpft hatte.

2003 wurde sein Elternhaus in der Moritzhöfen als Gedenkstätte eröffnet.


 

Es spielen: Jan Uplegger, Yumiko Tsubaki (Violine) und Maria Hinze (Klavier)
Regie: Mitschiko Tsubaki

präsentieren in spannender szenischer Inszenierung das beeindruckende Leben eines Menschen, der zur Zeit des Nationalsozialismus zu den engagiertesten Verteidigern der deutschen Demokratie zählte.


Nach der Vorstellung besteht die Möglichkeit zur Diskussion.
 
FR
30
SEP
19.00 Uhr, Hauptbühne
Die Vermessung der Demokratie
Ein Theaterabend über Wilhelm Leuschner