Schliesslich senn mir aa nuch wer und ned auf der Wassersuppn dahergschwumma kumma!

Der unvergessene Bayreuther Musikkritiker und ehemalige leitende Lokalredakteur Erich Rappl (1925-2008) hat jahrzehntelang als „Wafner“ in einer wöchentlichen Kolumne das alltägliche Treiben seiner „Bareither“ mit tiefgründigem Humor begleitet. Manche seiner Redewendungen in der ihn kennzeichnenden Mischsprache von Hochdeutsch und Dialekt sind inzwischen sprichwörtlich geworden. Zum 800jährigen Stadtjubiläum Bayreuths im Jahre 1994 hat er die besten und lustigsten Episoden als Theaterfassung für die Studiobühne bearbeitet. Die schönsten Szenen haben wir jetzt als „Wohnzimmertheater“ neu inszeniert und wieder ins Programm genommen:

DER HAUSAUFSATZ – EIN TEAMWORK
Mit der sonntäglichen Mittagsruhe der Familie Wackersack ist’s vorbei: Der kleine Korla muss morgen in der Schule einen Hausaufsatz über ein Goethe-Zitat abliefern. Die Familie verzweifelt am schweren Thema – Gott sei Dank kommt Onkel Hans vorbei…

DAS TRISTAN-MISSVERSTÄNDNIS
Auf dem Saaser Waldfest gibt es nicht nur Fischlaabla: Zwei Neu-Bayreutherinnen wird am Biertisch von Oma Wackersack mit – haarsträubendem – Sach- und Lachverstand die „Tristan“-Handlung erklärt.

DIE GENERALPROBENKARTE
Jeden Sommer beginnt in Bayreuth die Jagd nach den kostenlosen Generalprobenkarten. Die kartenlose Traditions-Bäckereibesitzerin Schmachtschmatzer macht ihrem Mann die Hölle heiß, bis dieser einen Anruf an oberster Stelle auf dem „Hüchel“ tätigt…

FESTSPIELGAST BEI FRAU STILLFILZER
Im Bayreuther Privatquartier der patenten Frau Stillfilzer bekommt der Berliner Festspielgast zum Frühstück die Opernhandlung gleich mitserviert.

GERUHSAME WEIHNACHTEN
Der Haussegen bei den Wamperstampfs hängt schief: Gerch will eigentlich nur einen geruhsamen Heilig Abend zuhause feiern – doch Gretel macht ihm mit ihrer ausgeklügelten „Verwandtschafts-Besuch-Logistik“ einen Strich durch die Rechnung. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt…

 
Regie: Birgit Franz
Kostüme: Heike Betz
Maske: Judith Anthony

Es spielen: Frank Ambrosius, Frank Ammon, Birgit Franz, Sigrid Kern, Sylvia Lauterbach


Wohnzimmertheater

Die Szenen sind mobil, geeignet für Geburtstage, Betriebsfeiern, etc. und können auch einzeln gebucht werden.
Spieldauer jeweils 10 bis 15 Minuten. Preis VB.