„Dies ist ein Loblied auf die Schule, aber es ist möglich, dass die Schule es nicht merkt.“


Wer kennt sie nicht, die Filmkomödie mit Heinz Rühmann, und die von der Bowle beschwipste Männerrunde, die beschließt, einen der ihren, der nur von einem Hauslehrer unterrichtet wurde, endlich auf die Schule zu schicken. Den entgangenen Spaß soll der bereits promovierte Schriftsteller Johannes Pfeiffer („Mit drei F“) nun nachholen. Auf der keineswegs harten, sondern eher vergnüglichen Schulbank darf er nun seinen bemitleidenswerten, schrulligen Professoren freche Streiche spielen. Im Chemieunterricht von Professor Crey gibt’s selbstgemachten Heidelbeerwein („Jeder nor einen wönzigen Schlock“), der scheinbar so stark ist, dass die Schüler hemmungslos betrunken werden, Professor Bömmel erteilt hochwissenschaftlichen Physikunterricht („Also, wat is en Dampfmaschin?“) und beim Singen hapert’s manchmal („Da singt doch einer unrein“). Und dazu gesellt sich das Problem mit der Liebe, denn Pfeiffer ist mit Marion verlobt und verliebt sich jetzt ausgerechnet in die Tochter des Direktors.

Lutz Kesslers Fassung der Feuerzangenbowle ist eine herrliche Steilvorlage für fünf Schauspieler, sich des Themas höchst komödiantisch in wechselnden Rollen anzunehmen.
Regie/Bühne: Marcus Leclaire
Kostüme: Andrea Partenfelder
Licht und Ton: Ronald Kropf
Maske: Lore Maßler

Es spielen:
Mathias Leitloff, Marylène Nennich, Thomas Schütz, Pierre Soldatenko, Marietta Weller