„Gib mir Futter. Irgendeine Kleinigkeit. Irgendwas, woran ich mich festklammern kann. Überrasch mich.“

Wünschen wir uns das nicht alle: Verliebt auf Wolke sieben landen? Egal, in welchem Alter. Metzger Alex tut das nicht. Er ist schon über siebzig, von Menschen enttäuscht, liebt Musik, denkt sich Gedichte aus auf langen Spaziergängen. Und will allein sein mit seiner Vergangenheit. Als die wesentlich jüngere Georgie in sein Leben platzt, behagt ihm das ganz und gar nicht. Anfangs. Nach und nach fasziniert ihn aber diese Frau, die ihm mit naiven Erzählungen und verblüffend philosophischen Gedankengängen auf den Leib rückt. Im wörtlichen Sinne. Warum sie das tut - eine der Überraschungen dieser Geschichte von zwei ausgesprochen unterschiedlichen Menschen, die sich nicht nur per Zufall begegnen. Und dann auf der Wolke sieben landen? Ob das schlussendlich nur ein Traum bleibt oder sich unerwartet in Wirklichkeit wandelt - das zu entscheiden, bleibt dem Zuschauer überlassen.

PS.: Der Titel hat nichts mit dem Leben des Physikers zu tun - und auch nichts mit der TV-Serie "Breaking bad" - seien Sie neugierig auf eine Story, die an einem Hauptbahnhof beginnt und sich lange so unklar entwickelt, als wäre das Paar ein lebendes Beispiel für Heisenbergs "Unschärferelation".

Es spielen:
Gabriela Paule, Hans Striedl

Regie: Marieluise Müller
Bühne: Karlheinz Beer
Kostüme: Heike Betz
Licht /Ton: Ronald Kropf
Maske: Andrea Ferri



SA
19
OKT
Premiere20.00 Uhr, Studio
Heisenberg
von Simon Stephens