Wir alle sind dazu verdammt, eines zu tun, eines allein: Warten, Warten und Hoffen.

Er ist der Inbegriff des Rächers: Der Graf von Monte Christo. Denn das Leid, das ihm angetan wurde, ist unermesslich und sein Racheplan perfide.

Seine Zukunft sieht vielversprechend aus: mit seiner Verlobten Mercédès und der Aussicht, Kapitän eines Handelsschiffs zu werden, scheint dem jungen Edmond Dantès das Glück sicher zu sein.
Wäre da nicht Fernand Mondego, der sich in Mercédès verliebt hat, und der gierige Danglars, der im Wettstreit um den Kapitänsposten das Nachsehen hatte. Und wäre da nicht der Verleumdungsbrief, den die beiden Kontrahenten schreiben, um Edmond als Bonapartist zu brandmarken. Und dann gerät der verhaftete Edmond ausgerechnet an Staatsanwalt Gérard von Villefort, der seine einzige Karrierechance darin sieht, den offensichtlich Unschuldigen samt seinem dunklen Geheimnis für immer wegzusperren.

Während der 14 Jahre Haft im Kastell If verhindert ein Mann den Selbstmord des Gepeinigten: Edmonds Mitgefangener Abbé Faria. Von ihm erhält er einen Ausbruchsplan, wertvolle Bildung, und die Karte zu einem verborgenen Schatz auf der Insel Monte Christo.

Das sind die Zutaten für die Entstehung einer der geheimnisvollsten Persönlichkeiten der Weltliteratur: Dem Grafen von Monte Christo.
Zu sehen in einer eigens für die romantische Kulisse des Römischen Theaters von Achim Bieler geschriebenen Fassung.


Regie und Bühne: Achim Bieler
Kostüme: Heike Betz
Musik: Maximilian Naumann
Lichtdesign: Ronald Kropf
Maske: Judith Anthony

Es spielen:
Frank Ammon, Oliver Hepp, Hans-Jürgen Honikel, Alix Labuhn, Tina Leistner, Valentin Lotze, Nora Oeser, Robert Reihl, Katharina Schnabel, Stefan Schneller, Michaela Schoberth, Tim Schwering, Tim Sokollek, Bastian Weith, Eduard Zhukov

Der Zuschauerraum im Römischen Theater ist überdacht!

Eine Beschreibung der Anfahrt zur Eremitage finden Sie hier.

"Eduard Zhukov glänzt hier in der Titelrolle und zeigt emotional eindrücklich den Wechsel zwischen Verzweiflung und Hoffnung.[...] Ein besonderes Kompliment gehört [...] den Kostümen von Heike Betz und der Schneiderei von Andrea Partenfelder und Birgit Bergmann. Die opulenten Kleider stellen mit ihrer stimmigen Qualität so manche große Bühne in den Schatten [...]"
(Frank Pfuhl, Stimme der Hauptstadt)